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Cycling Dynamics und physiologische Messwerte

Aero Testing. Jetzt mehr erfahren!.Wenn du wichtige Aspekte deines Fortschritts bei Radfahr- und Sportaktivitäten im Auge hast, erhältst du einen besseren Einblick in deinen aktuellen Leistungszustand. Außerdem erfährst du, wie du vorgehen musst, um weiterhin gute Leistungen zu erbringen oder um dich zu verbessern. Bestimmte Garmin-Geräte erfassen während deines Trainings Daten, um dir diese Radfahrdaten und physiologischen Messwerte bereitzustellen. Beachte, dass zum Erhalt einiger dieser Messwerte zusätzliche Sensoren erforderlich sind, beispielsweise ein Leistungsmesser und ein Herzfrequenz-Brustgurt. Wenn das Gerät Statistiken anzeigt und du deren Bedeutung kennenlernen möchtest, bist du hier genau richtig. Wofür kannst du diese berechneten Informationen verwenden? Das bleibt dir überlassen, allerdings hätten wir einige Vorschläge.

Physiologische Messwerte

Trainingszustand

Der Trainingszustand bietet einen Überblick über deine langfristigeren Trainingsgewohnheiten. Auf diese Weise erhältst du hilfreiche Einblicke in den tatsächlichen Nutzen deines Trainings.

Das Display eines Edge-Geräts mit Anzeige des Trainingszustands. Die Berechnung wird von Firstbeat bereitgestellt und nutzt mehrere Dimensionen deiner individuellen Physiologie. Sie bezieht Änderungen des Fitnesslevels (VO2max), die aktuelle Trainingsbelastung (7 Tage) sowie Veränderungen der Trainingsbelastung ein, damit du bessere Entscheidungen bezüglich deines Trainings treffen kannst.

Einfach ausgedrückt: Wenn du mit dem Training aufhörst, verschlechtert sich dein Fitnesslevel. Abhängig von deiner vorherigen Trainingsbelastung, kann eine Unterbrechung der normalen Trainingsroutinen jedoch zu einem besseren Fitnesslevel führen. Dementsprechend wird davon ausgegangen, dass ein regelmäßiges hartes Training dein Fitnesslevel verbessert. Aber Vorsicht! Wenn du zu oft zu hart trainierst, nimmt dein Fitnesslevel aufgrund der Überbelastung ab.

Hier ist ein Beispiel, wie dies funktioniert. Angenommen, du hast einige Wochen lang regelmäßig trainiert und hast deinen Trainingszustand abgesehen von normalen, geringfügigen Höhen und Tiefen trotzdem verbessert. Dieser Trend wird automatisch identifiziert und dein aktuelles Training wird als “Formaufbau” eingestuft. Allerdings könntest du auch sehr hart trainieren, jedoch feststellen, dass dein Trainingszustand abnimmt. In diesem Fall würde dein Training als “Überbelastung” eingestuft werden und dir würde empfohlen werden, zusätzliche Erholungszeiten einzulegen.

Die anerkannten Trainingszustände sind im Folgenden aufgeführt.

Das Display eines Edge-Geräts mit Definitionen für die anerkannten Trainingszustände. Höchstform – Du bist ausgezeichnet auf Wettkämpfe vorbereitet. Die vor Kurzem reduzierte Trainingsbelastung ermöglicht es deinem Körper, sich zu erholen und ein vorheriges Training auszugleichen. Dieser optimale Zustand kann nur für eine kurze Zeit aufrechterhalten werden.

Formaufbau – Mach weiter so. Die Trainingsbelastung trägt zur Verbesserung deines Trainingszustands bei. Es ist wichtig, dass du Erholungszeiten in das Training einbaust, um dein Fitnesslevel beizubehalten.

Formerhalt – Die aktuelle Trainingsbelastung ist ausreichend, um dein Fitnesslevel beizubehalten. Wenn du dich verbessern möchtest, ergänze dein Training durch andere Aktivitäten oder steigere das Trainingsvolumen.

Erholung – Die geringere Trainingsbelastung ermöglicht es deinem Körper, sich zu erholen. Dies ist sehr wichtig, wenn du über einen längeren Zeitraum hart trainierst. Erhöhe die Trainingsbelastung wieder, wenn du dich dazu bereit fühlst.

Unproduktiv – Deine Trainingsbelastung ist gut, allerdings verschlechtert sich dein Fitnesslevel. Eventuell erholt sich dein Körper nur schwer. Achte auf deinen allgemeinen Gesundheitszustand, einschließlich Stress, Ernährung und Erholung.

Formverlust – Seit mindestens einer Woche trainierst du deutlich weniger als normal. Dies wirkt sich auf deine Leistung aus. Versuche, die Trainingsbelastung zu erhöhen, um Verbesserungen festzustellen.

Überbelastung – Die Trainingsbelastung ist sehr hoch und ist kontraproduktiv geworden. Dein Körper muss sich erholen. Gib dir Zeit zum Erholen, indem du ein leichteres Training in deinen Trainingsplan aufnimmst.

Kein Zustand – In der Regel ist ein Trainingsprotokoll von ein oder zwei Wochen erforderlich, darunter kürzliche Aktivitäten mit VO2max-Berechnungen, um den Trainingszustand zu berechnen.

VO2max

Das Display eines Edge-Geräts mit Anzeige von VO2max-Daten. Die VO2max ist der wichtigste Messwert für die kardiorespiratorische Fitness und die aerobe Leistungsfähigkeit. Die Fähigkeit, den aktuellen Fitnesslevel anzuzeigen und langfristig Veränderungen zu verfolgen, eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Du kannst dir angemessene Ziele setzen, deinen Fortschritt auswerten und die Effektivität deines Trainings ermitteln. Außerdem kann dir der Messwert die erforderliche Motivation liefern, um weiterzumachen und deine Ziele zu erreichen.

Die in den Garmin-Radcomputern oder in Garmin-Uhren integrierte Firstbeat-Analyse-Engine berechnet anhand der Herzfrequenz- und Leistungsdaten zuverlässig die VO2max. Dazu werden während der Tour aussagekräftige Leistungsdaten identifiziert, analysiert und interpretiert. Dabei wird betrachtet, wie hart dein Körper bei einer anstrengende Tour arbeiten muss, um Leistung zu erbringen.

Es gibt jedoch bestimmte Umgebungen, in denen dein Körper härter als normal arbeiten muss, um dieselbe Geschwindigkeit beizubehalten oder dieselbe Leistung zu erbringen. Als gute Beispiele hierfür zählen das Radfahren bei besonders schwülem Wetter oder in großen Höhen. Das Gerät erkennt diese Situationen jetzt automatisch und versteht, wie sie sich auf deine Leistungsdaten auswirken.

Diese Daten zeigen dir zum einen, wie gut sich dein Körper an die Umgebung anpasst. Zum anderen wird auch die Zuverlässigkeit der anderen Messwerte erhöht, da der Einfluss der Umgebung auf deine Leistung erkannt und in Betracht gezogen wird. Wertvolles Feedback zu deinen Leistungen bei unterschiedlichen Bedingungen.

Dies umfasst beispielsweise das Feedback, das dir die Daten zum Trainingszustand liefern. Dabei werden Änderungen der VO2max angesichts deiner aktuellen Trainingsbelastung und deines Aktivitätenprotokolls interpretiert. Wenn nicht erkannt wird, dass eine messbare Abnahme der aeroben Leistungsfähigkeit auf eine große Höhe oder einen ungewöhnlich heißen Tag zurückzuführen ist, könnte der Trainingszustand in “Unproduktiv” oder “Überbelastung” geändert werden.

Wie lange dauert die Akklimatisierung an Hitze und Luftfeuchtigkeit?

Wie schnell sich dein Körper an höhere Temperaturen akklimatisiert, ist von mehreren Faktoren abhängig. Einer der wichtigsten Faktoren ist der Unterschied zwischen den Bedingungen, an die du dich akklimatisierst und deiner normalen Umgebung. Je größer der Unterschied, desto länger dauert es, sich anzupassen. Die Höhenakklimatisierung auf kompatiblen Edge®-Geräten funktioniert am besten, wenn eine die WLAN-Verbindung besteht und sich der Edge-Computer im Ruhezustand befindet. In diesem Zustand wird der Edge in der Nacht aktiviert und überprüft die Höhe, um sicherzustellen, dass sie richtig und auf dem aktuellen Stand ist. Ähnlich verläuft es bei der Hitzeakklimatisierung. Sie funktioniert am besten, wenn der Edge mit dem Telefon des Fahrers verbunden ist. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass auf dem Edge aktuelle lokale Wetterdaten zur Verfügung stehen.

Ein weiterer Faktor ist die Häufigkeit und die Dauer der Trainings und die Zeit, die du in der neuen Umgebung im Freien verbringst. Der Akklimatisierungsvorgang beginnt, wenn du der Umgebung direkt ausgesetzt bist.

Ergebnisse zeigen, dass schon in ein bis zwei Wochen die notwendige Anpassung erfolgen kann, wenn sich jemand über einen längeren Zeitraum täglich im Freien bei schwierigen Wetterbedingungen aufhält. Sportler mit einer höheren VO2max passen sich in der Regel schneller an schwierige Wetterbedingungen an, sodass sich die Akklimatisierungsphase mitunter auf die Hälfte reduzieren kann.

Physiologische Anpassungen aufgrund der Akklimatisierung

  1. Verstärktes Schwitzen
  2. Verbesserte Durchblutung
  3. Verbesserte kardiovaskuläre Stabilität (Fähigkeit, den Blutdruck und das Herzzeitvolumen aufrechtzuhalten)
  4. Besserer Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt
  5. Verlangsamter Stoffwechsel

Erholungszeit

Das Display eines Edge-Geräts mit Anzeige von VO2max-Daten. Wenn du deinem Körper die Möglichkeit gibst, sich gut zu erholen, ziehst du den größten Nutzen aus deinem Training. Außerdem reduziert sich dadurch die Verletzungsgefahr und es kommt nicht zu den lang anhaltenden Folgen des Übertrainingssyndroms.

Die Erholungszeit ist ein Countdown-Timer, der angibt, wann du voraussichtlich vollständig erholt bist und wieder effizient trainieren kannst. Dieser Countdown-Timer wird am Ende jeder Aktivität aktualisiert. Die Zeit, die dem Erholungstimer hinzugefügt wird, basiert auf einer Analyse der Dauer und Intensität der aufgezeichneten Aktivität, wobei diese Analyse unter Einbeziehung deines aktuellen Fitnesslevels und des Aktivitätenprotokolls interpretiert wird.

Auch die Zeit, die zu Beginn einer neuen Aktivität evtl. noch vom Countdown-Timer verbleibt, wird berücksichtigt.

In der Regel ist bei einer ähnlichen Leistung eine ähnliche Erholungszeit erforderlich. Gelegentlich kann die Erholung jedoch länger als normal dauern. Ungewöhnlich harte Trainings oder Wettkampfleistungen sind ein gutes Beispiel hierfür. Ein weiteres Beispiel ist ein plötzlicher Anstieg der 7-Tage-Trainingsbelastung im Vergleich zur normalen Belastung. Ein schneller Anstieg der Trainingsbelastung in einer kurzen Zeit kann zu einer Restmüdigkeit führen und gleichzeitig das Verletzungsrisiko erhöhen und die Erholungszeit verlängern.

Bezüglich der Erholungszeit wird oft irrtümlicherweise angenommen, dass eine vollständige Erholung empfohlen wird, bis der Countdown Null erreicht hat. Stattdessen soll die Erholungszeit aber angeben, wie lange es dauert, bis du dich voraussichtlich wieder ausreichend für ein hartes Training erholt hast. Oft ist es in Ordnung, eine lockere Radfahr- oder Laufeinheit durchzuführen, obwohl die Erholungszeit darauf hindeutet, dass noch einige Zeit bis zur vollständigen Erholung verbleibt. Dies kann sogar nützlich sein.

Die gewöhnlich nach einem Training vorgeschriebene Erholungszeit wird jetzt basierend auf neuen Einblicken angepasst, die durch Daten für Training Effect und Trainingsbelastung gewonnen wurden.

Trainingsbelastung

Das Display eines Edge-Geräts mit Darstellung der Trainingsbelastung. Was ist die Trainingsbelastung?

Die Trainingsbelastung wird basierend auf der EPOC berechnet und hilft dir dabei, die kombinierte Anstrengung aller Aktivitäten zu analysieren, bei denen die Herzfrequenz aufgezeichnet wurde. Der Edge-Radcomputer, die Uhr und die Online-Fitness-Community Garmin Connect™ zeigen die Trainingsbelastung für jede Aktivität (bei neueren Geräten) und eine 7-Tage-Übersicht an, damit du die sofortige Auswirkung jeder Aktivität sowie die aktuelle Gesamttrainingsbelastung der letzten Woche sehen kannst. Die langfristige (vier Wochen) Trainingsbelastung ist ein weiterer Messwert für die Belastung und wird intern für die Berechnung anderer Funktionen wie Trainingszustand und Trainingsbelastungsfokus verwendet.

EPOC steht für Excess post-exercise Oxygen Consumption und beschreibt die Sauerstoffmehraufnahme nach Belastungsende. Sie ermöglicht es uns zu messen, wie sich körperliche Aktivitäten auf deinen Körper auswirken und zwar in Bezug darauf, wie viel Aufwand der Körper erbringen muss, um sich nach einer Aktivität zu erholen und anzupassen. Dein Körper erbringt diesen Aufwand, um das als Homöostase bezeichnete dynamische Gleichgewicht wieder herzustellen.

Die Sauerstoffaufnahme ist ein indirektes Anzeichen für die Energie, die der Körper verbraucht, um sich zu regenerieren und auf die nächste Herausforderung vorzubereiten. Durch die Messung der zusätzlichen Sauerstoffmenge, die der Körper nach einem Training im Vergleich zum Normalzustand verbraucht, können sich Physiologen und Sportwissenschaftler ein klares Bild von der Wirkung einer Aktivität verschaffen.

Die in den Edge oder in die Uhr integrierte Firstbeat-Analyse-Engine berechnet zuverlässig in Echtzeit die EPOC. Dazu werden zunächst die Herzfrequenzdaten analysiert. Anschließend wird eine fortschrittliche mathematische Modellierung und maschinelles Lernen angewendet.

Trainingsbelastungsfokus

Bei Einheiten mit kompatiblen Geräten wird deine Leistung in Echtzeit analysiert, um die physiologischen Auswirkungen der Aktivität offenzulegen und die zugrunde liegende Anstrengung zu verstehen, die zu diesen Auswirkungen führt. Dafür muss verstanden werden, wie unterschiedliche Intensitäten und Veränderungen der Intensität zu Anpassungen im Körper führen und diese Anpassungen auslösen.

Anaerobe Trainingsbelastung (lila): Die Zahl in der ersten Zeile und die dazugehörige Farbleiste geben an, welcher Anteil der Trainingsbelastung in den letzten vier Wochen auf anaerobe Aktivitäten zurückzuführen war. Zur Steigerung der anaeroben Trainingsbelastung musst du Aktivitäten ausüben, bei denen deine Herzfrequenz schnell ansteigt. Dabei handelt es sich in der Regel um Anstrengungen mit hoher Intensität, die jeweils mehrere Sekunden bis zu zwei Minuten beibehalten werden. Zwischen diesen Anstrengungen liegen Erholungsintervalle mit niedriger bis mäßiger Intensität, bei denen die Herzfrequenz sinkt. Nimm HIIT-Trainings in dein Programm auf, um sicherzustellen, dass ein ausreichender Anteil der Trainingsbelastung auf anaerobe Aktivitäten fällt.

  • Beispiel: Intervalltrainings

Hohe aerobe Trainingsbelastung (orange): Die Zahl in der mittleren Zeile und die dazugehörige Farbleiste geben an, welcher Anteil der Trainingsbelastung in den letzten vier Wochen auf Aktivitäten mit anhaltend mäßig hoher bis hoher Intensität zurückzuführen war. Diese Belastung ist das Ergebnis von Anstrengungen, bei denen die Herzfrequenz deutlich erhöht war und bei denen diese hohe Intensitätsstufe mehrere Minuten und in einigen Fällen sogar mehr als 30 Minuten lang beibehalten wurde.

  • Beispiel: Tempo-Einheiten

Niedrige aerobe Trainingsbelastung (hellblau): Die Zahl in der unteren Zeile und die dazugehörige Farbleiste geben an, welcher Anteil der Trainingsbelastung in den letzten vier Wochen auf Aktivitäten mit anhaltend niedriger Intensität zurückzuführen war. Dieser Anteil der Trainingsbelastung ist das Ergebnis von Anstrengungen mit einer Pace, bei denen eine Unterhaltung möglich ist. Du trainierst also, kannst aber weiterhin sprechen und eine Unterhaltung führen.

  • Beispiel: Lange Ausfahrten

Optimierte Anwendung des Trainingsbelastungsfokus

Die Datenseite für den Trainingsbelastungsfokus bietet nicht nur eine grafische Darstellung der Verteilung der Trainingsbelastung in den drei wichtigen Intensitätskategorien, sondern auch qualitatives Feedback.

  • Zu gering: Dir fehlen Aktivitäten in einer der Trainingsintensitätskategorien.
  • Ausgewogen: Das Training ist gut auf die unterschiedlichen Intensitätsstufen verteilt.
  • Fokus: Die Trainingsvielfalt ist einigermaßen gut strukturiert, konzentriert sich jedoch besonders auf einen Bereich.

Zusätzlich zu den drei oben genannten Kategorien von Feedback für den Belastungsfokus kannst du auch Feedback erhalten, ob deine Gesamt-Trainingsbelastung zu niedrig (“Unter Zielen”) oder zu hoch (“Über Zielen”) ist.

Bei der Arbeit, die du in das Erreichen einer ausgewogenen Trainingsbelastung investiert, geht es vor allem um das Grundsätzliche. Es geht darum, eine solide Grundlage zu schaffen, auf der du aufbauen kannst. Ist deine Grundlage ausgewogen, erhältst du das notwendige Vertrauen, um dich auf die Teile der Vorbereitung zu konzentrieren, die dir den Vorteil verschaffen, um bei deiner gewählten Herausforderung erfolgreich zu sein.

Eine solide Grundlage dank ausgewogenem Training

Wenn die Trainingsbelastung sowohl optimal als auch ausgewogen ist, bist du aktiv genug, um deinen Fitnesslevel beizubehalten und allmählich zu verbessern. Außerdem ist die Kombination deiner Aktivitäten vielfältig genug, um eine solide Grundlage für zukünftige Verbesserungen zu schaffen. Bei deinen Aktivitäten verbringst du also ausreichend Zeit mit aeroben Aktivitäten mit hoher und niedriger Intensität sowie mit dynamischen Aktivitäten, um deine explosive Leistungsfähigkeit zu steigern.

Mit Fokus zum Ziel

Alle Sportler wissen, dass der Schlüssel zum Erfolg in der Vorbereitung liegt. Damit du erfolgreich sein kannst, musst du die einmaligen Anforderungen der Herausforderung, der du dich stellst, erkennen und dich darauf vorbereiten. Ist deine Grundlage ausgewogen, kannst du damit beginnen, den Fokus deiner Trainingsbelastungskombination auf das Leistungsprofil auszurichten, das deinen Ambitionen oder der Phase deines Periodisierungsplans entspricht.

Wenn du durch den Trainingsbelastungsfokus bestätigst, dass dein Training richtig ausgerichtet ist, weißt du, dass du auf dem richtigen Weg bist. Werden diese Daten richtig verstanden und genutzt, können sie in einen persönlichen Plan umgewandelt werden, um deine Ziele zu erreichen und bei einer großen Vielfalt von Aktivitäten hohe Leistungen zu erbringen. Du kannst einen Trainingsmangel in einem oder mehreren Bereichen einfach erkennen. Nachdem du eine solide Grundlage hast, ist alles möglich, wenn du sicherstellst, dass die Kombination deiner Trainingsaktivitäten mit den spezifischen, realen Anforderungen der Herausforderung übereinstimmt, die du angehen möchtest.

Trainingsbelastung: Training Effect (Hauptnutzen der Einheit)

Eine Seite, auf der der Trainingszustand angezeigt wird. Bei neueren kompatiblen Produkten siehst du sofort nach dem Speichern der Aktivität, wie sich dein Radfahr- oder Lauftraining auf den Trainingsbelastungsfokus auswirkt. Ein neuer, farbcodierter Hinweis in der Training Effect-Übersicht weist auf den Hauptnutzen der soeben abgeschlossenen Aktivität hin sowie darauf, worauf sie sich voraussichtlich am meisten auswirken wird.

Die Farbcodierung des Hintergrunds dieser Hinweise (lila, orange und hellblau) entspricht den Farben der Leisten für den Trainingsbelastungsfokus (anaerob, hoch aerob, niedrig aerob). Wenn sich eine aufgezeichnete Aktivität nicht bedeutend auf eine der Intensitätskategorien auswirkt oder nicht identifiziert werden kann, ist der Hintergrund grau und es wird keine Beschreibung angezeigt.

ClimbPro

Eine Seite, auf der die ClimbPro-Funktion dargestellt ist. ClimbPro soll Fahrern dabei helfen, Anstiege noch besser zu meistern:

  • Es wird angezeigt, wann die nächsten Anstiege der Strecke anstehen, wie lang sie sind und welche Steigung sie haben. Diese Informationen sind sowohl in der Streckenvorschau verfügbar als auch auf einer speziellen Seite der Timer-Schleife während der Aktivität.
  • Bei den einzelnen Anstiegen wird automatisch eine spezielle ClimbPro-Seite angezeigt, wenn sich der Fahrer dem Anstieg nähert. Auf dieser Seite sieht der Fahrer seine Position beim Anstieg sowie die Distanz, den Anstieg und die durchschnittliche Steigung, die bei diesem Anstieg verbleiben. Diese Daten werden fortlaufend aktualisiert, während der Fahrer bergauf fährt.

Einstufung von Anstiegen

Die Funktion soll Fahrer bei der Bewältigung größerer Anstiege unterstützen. Ein Anstieg wird basierend auf den folgenden Kriterien eingestuft:

  • Der Wert für Distanz des Anstiegs (Meter) x durchschnittliche Steigung (%) sollte über 3.500 liegen. (Bsp.: 1200 x 3 = 3.600). Dieser Anstieg im Beispiel wird als Anstieg eingestuft.
  • Ein Anstieg muss mindestens 500 Meter lang sein.
  • Die durchschnittliche Steigung muss mindestens 3 % betragen.

Dieser Algorithmus wird von uns anhand von wertvollem Feedback von Radfahrern auf der ganzen Welt dauerhaft optimiert.

Bedeutung der Farben

Eine Seite, auf der Farben dargestellt sind.

Die Farben geben folgendermaßen die Steigung des Anstiegs an:

  • In der Anstiegsvorschauliste kennzeichnen die Farben die durchschnittliche Gesamtsteigung des Anstiegs.
  • Auf der Seite für die einzelnen Anstiege kennzeichnen die Farben die durchschnittliche Steigung für den markierten Abschnitt.

Voraussetzungen zur Nutzung von ClimbPro

  • Ein Fahrer muss einer Strecke folgen, die Höhendaten umfasst. Diese Strecke kann aus Garmin Connect oder von Drittanbieterplattformen stammen und sollte nach Möglichkeit im FIT-Format vorliegen.

Leistungsbezogene anaerobe Schwelle (FTP)

Die leistungsbezogene anaerobe Schwelle (FTP) ist die maximale Leistungsabgabe, die du 1 Stunde lang beibehalten kannst. Die FTP-Berechnung bildet die Grundlage für deine persönlichen Leistungsbereiche und für die meisten leistungsbasierten Trainingspläne.

Der Edge 1030 kann die leistungsbezogene anaerobe Schwelle ermitteln. Dies erfolgt entweder durch ein Training mit Anleitung oder automatisch bei einem normalen Radfahrtraining. Durch die Erfassung von Herzfrequenzdaten bei verschiedenen Leistungsabgaben berechnet das Gerät die Schwelle im Hinblick auf die Leistungsabgabe. Die FTP-Berechnung verbessert sich mit der Zeit, während das Gerät deinen allgemeinen Fitnesslevel ermittelt. Der Edge 1030 zeigt die FTP außerdem als Wert in Watt/kg in Relation zu deinem Gewicht an sowie in einer Regenbogenanzeige. Auf diese Weise kannst du schnell dein eigenes Verhältnis von Leistung und Gewicht mit dem anderer Radfahrer unterschiedlicher Statur vergleichen.

Der Edge 1030 hat zwei Möglichkeiten für die Berechnung der FTP:

Test:

  • Unter Verwendung von Herzfrequenz- und Leistungsdaten und unter Anleitung des Edge absolvierst du zunächst ein Warm up. Danach wird die angestrebte Leistung in Abständen von 3 bis 4 Minuten über einen Zeitraum von 15 bis 20 Minuten allmählich erhöht.
  • Basierend auf der Entwicklung der Herzfrequenz angesichts der gesteigerten Leistungserbringung berechnet der Edge den FTP-Wert.
  • Du kannst diesen Wert annehmen oder ablehnen. Wenn du den Wert annimmst, werden deine Leistungsbereiche automatisch basierend auf dem neuen Wert neu berechnet.
  • Dieser Test sollte auf einer Straße mit einer gleichbleibenden Steigung oder auf einem Indoor Trainer durchgeführt werden.

Das Display eines Edge-Geräts, auf dem die automatische FTP-Ermittlung angezeigt wird. Automatische FTP-Ermittlung:

  • Wenn du einen persönlichen Rekord für die durchschnittliche Leistung über 20 Minuten erreichst und wenn 95 % dieses Wertes über der aktuellen FTP-Berechnung liegen, wirst du aufgefordert, einen neuen FTP-Wert zu akzeptieren.
  • Du hast erneut die Möglichkeit, diesen Wert anzunehmen oder abzulehnen.

Training Effect

Aufgrund der Funktionsweise unseres Körpers wird durch die Art des absolvierten Trainings festgelegt, welche Art von Ergebnissen du erwarten kannst und auf welche Art von Leistung du zukünftig gut vorbereitet sein wirst.

Der Training Effect ist ein Anzeichen dafür, wie sich die einzelnen Trainingseinheiten auf deine zukünftigen Fitnesslevel auswirken werden. Oft wird der Training Effect verwendet, um Trainings, die deinen aktuellen Fitnesslevel beibehalten und verbessern, zu koordinieren und aufeinander abzustimmen. Der Edge 1030 zeigt die folgenden zwei Messwerte für den Training Effect an:

Aerober Training Effect

Dieser Wert misst den aeroben Nutzen des Trainings, der mit der erwarteten Verbesserung der Fitness im Einklang stehen sollte.

Aerobes Training:

  • Baut die Fähigkeit auf, aerob Energie zu produzieren
  • Verbrennung von Fett als Energieproduzent
  • Ausdauer und Kondition
  • Verlängerte Leistungsfähigkeit

Anaerober Training Effect

Die effizienteste Methode des Körpers, Brennstoff in Energie umzuwandeln, erfordert Sauerstoff. Gelegentlich ist jedoch nicht sofort genügend Sauerstoff verfügbar, um den Bedarf an Energie zu decken. Glücklicherweise hat der Körper hierfür vorgesorgt. Obwohl die anaerobe Energiegewinnung nicht gleichermaßen effizient ist, kann sie eingreifen und dich mit Energie versorgen. Allerdings sind die Vorräte schnell erschöpft.

Anaerobes Training:

  • Baut die Fähigkeit auf, anaerob Energie zu produzieren
  • Verbessert die Sprintfähigkeit
  • Ermüdungswiderstandsfähigkeit
  • Maximale Leistungsfähigkeit

Sowohl der aerobe als auch der anaerobe Training Effect wird auf einer Skala von 0 bis 5 ausgegeben, die dein Fitnesslevel und deine Trainingsgewohnheiten repräsentieren.

0: Kein Nutzen, 1: Geringfügiger Nutzen, 2: Formerhalt, 3: Formaufbau, 4: Starker Formaufbau, 5: Überbelastung.

Leistungszustand

Eine Grafik des Leistungszustands während eines Radfahrtrainings.

Das Display eines Edge-Geräts mit Anzeige von VO2max-Daten. Du erhältst eine Echtzeitbewertung deiner Leistungsfähigkeit, wenn du dir deinen Leistungszustand ansiehst. Während der ersten 6 bis 20 Minuten des Radfahrtrainings werden hierbei die Leistung, die Herzfrequenz und die Herzfrequenzvariabilität analysiert. Der sich daraus ergebende Wert ist eine Echtzeitbewertung der Abweichung vom Grundwert deiner VO2max. Jeder Punkt auf der Skala stellt etwa 1 % der VO2max dar. Je höher die Zahl, desto besser ist die erwartete Leistung. Beachte, dass die Ergebnisse während der ersten Radfahrtrainings mit einem neuen Gerät variieren können, während das Gerät deinen Fitnesslevel kennenlernt. Die Werte stabilisieren sich jedoch, sodass der Leistungszustand ein täglicher, zuverlässiger Indikator deiner Leistungsfähigkeit wird.

Während des ersten Teils des Radfahrtrainings kann ein Alarm für den Leistungszustand ausgegeben werden. Außerdem kannst du den Wert als Datenfeld in die Trainingsseiten aufnehmen, um ihn während des weiteren Verlaufs des Trainings im Blick zu haben. Der Wert variiert eventuell, wenn du Berge oder starken Wind bewältigst. Wenn du jedoch seit einiger Zeit intensiv trainiert hast und die Trainingseinheit anstrengend für dich wird, ist ein Abwärtstrend des Wertes zu beobachten. Dies ist eine objektive Möglichkeit zu beobachten, ob deine Leistungsfähigkeit im Laufe der Trainingseinheit abnimmt, da der Wert ein Anzeichen dafür ist, ob dein Körper härter als normal arbeiten muss, um die aktuelle Leistungsabgabe beizubehalten. Der Leistungszustand kann dich also ein wenig darauf vorbereiten, dass du dich einem Leistungsstopp näherst.

HFV-Stresstest

Wenn du dich fragst, ob dein Körper bereit für ein hartes Radfahrtraining ist oder etwas weniger Anstrengung vertragen könnte, wirf einen Blick auf deinen Belastungswert. Wenn du rundum frisch und ausgeruht bist, kannst du den Trainingseffekt eines harten Trainings besser verkraften. Wenn du aber müde bist oder ein Übertraining kurz bevorsteht, kann dasselbe harte Training kontraproduktiv sein. Der Belastungswert wird bei einem 3-minütigen Test ermittelt, bei dem deine Herzfrequenzvariabilität (HFV) analysiert wird. Der sich daraus ergebende Belastungswert wird als Zahl von 0 bis 100 angegeben. Eine niedrigere Zahl kennzeichnet dabei einen geringeren Stresszustand. Anhand dieses Messwerts kannst du ermitteln, für welche Anstrengung dein Körper bereit ist. Der Test liefert genauere Ergebnisse, wenn er jeden Tag zur selben Zeit und unter denselben Bedingungen durchgeführt wird (nach Möglichkeit vor und nicht nach einem Training). Auf diese Weise lernst du auch deine eigenen täglichen oder wöchentlichen Schwankungen kennen.

Der HFV-Test muss im Stehen ausgeführt werden, da sich auf diese Weise niedrige bis mittlere Stresslevel besser ermitteln lassen. Im Liegen werden moderate Stresslevel evtl. nicht erkannt. Im Stehen wird jedoch das kardiovaskuläre System leicht belastet. Bei einem moderaten Stresslevel im Vergleich zu einem sehr niedrigen Stresslevel führt diese Belastung zu einem messbaren Abfall der HFV.

MTB Dynamics

Auf bestimmten Garmin-Radcomputern stehen spezifische Messwerte für das Mountainbiken zur Verfügung, damit du deine Radfahrleistung auswerten und vor anderen ein wenig prahlen kannst. Ob du ein Flow-Meister oder ein Experte auf S4-Trails bist oder irgendwo dazwischen liegst, mit diesen wichtigen Messwerten werden verschiedene Aspekte der Tour aufgezeichnet. Einige der Werte bieten außerdem messbare Daten, an denen du deinen Fortschritt erkennen kannst.

Grit

Der Grit ist ein Messwert für die Schwierigkeit eines Mountainbike-Trails. Er berücksichtigt Faktoren wie den Schwierigkeitsgrad des Trails und den Winkel von Kurven auf dem Trail. Der Grit-Wert eines Trails sollte bei verschiedenen Fahrern vergleichsweise einheitlich bleiben. Der Messwert bietet sich an, um die Schwierigkeit verschiedener Trails zu vergleichen, auf denen du fährst.

Das Garmin-Gerät berechnet während der Tour fortlaufend den Grit. Wenn du das Gerät später synchronisierst, erhältst du eine Tabelle der Grit-Werte während der Tour und einen Gesamtwert für die Tour in Garmin Connect. Du kannst den Grit auf dem Trail auch auf der Aktivitätskarte anzeigen. Je schwieriger der Trail ist, desto höher sollte der Grit-Wert sein.

Eine Seite, auf der der Grit dargestellt ist

Flow

Eine Seite, auf der der Flow dargestellt ist

Der Flow gibt an, wie gut ein Fahrer während einer Tour oder eines Abschnitts der Tour die Geschwindigkeit beibehält. Er berücksichtigt Faktoren wie Gleichmäßigkeit des Tempos während der Tour, wie flüssig Kurven gefahren werden u. ä. Das Garmin-Gerät berechnet während der Tour fortlaufend den Flow. Wenn du das Gerät nach der Tour synchronisierst, erhältst du eine Tabelle der Flow-Werte während der Tour und einen Gesamt-Durchschnittsflow-Wert für die Tour, die du in Garmin Connect anzeigen kannst.

Niedrigere Flow-Werte kennzeichnen eine Tour mit einem insgesamt flüssigeren Fahrstil. Höhere Werte kennzeichnen eine Tour mit größeren Geschwindigkeitsschwankungen oder mehr Stopps. Der Flow ist ein guter Messwert, um die Radfahrleistung auf Trails zu analysieren. Beispielsweise kannst du den Flow-Wert von zwei Touren auf demselben Trail miteinander vergleichen, um zu sehen, wo du dich im Hinblick auf die Flüssigkeit des Fahrstils verbessert oder verschlechtert hast.

Eine Seite, auf der der Flow dargestellt ist

Sprünge

Eine Seite, auf der Sprünge dargestellt sind

Geräte, die Mountainbike-Werte unterstützen, können automatisch Sprünge bei Mountainbike-Touren erkennen. Sie berechnen außerdem die Geschwindigkeit, die Distanz und die Airtime und erstellen basierend auf diesen Messdaten einen Gesamtwert für jeden Sprung.

Wenn du die aufgezeichnete Aktivität in Garmin Connect anzeigst, siehst du eine Tabelle der Sprungdaten. Außerdem wird die Position jedes Sprungs auf dem Trail auf der Aktivitätskarte angezeigt. Auf diese Weise kannst du deine Sprünge auswerten und langfristig auf einem Trail miteinander vergleichen.

Eine Seite, auf der eine Karte dargestellt ist

A screen displaying Jumps

Cycling Dynamics

Bild eines Edge 1000-Radfahrgeräts, auf dem eine Cycling Dynamics-Seite angezeigt wird. Ob du bei Wettkämpfen mitfährst, auf Erkundungstouren gehst oder einfach nur Spaß haben möchtest – Garmin kann für dich Daten erfassen, damit du weißt, wie hart du trainiert hast oder damit du deine Form verbessern kannst. Bestimmte Geräte, beispielsweise unser Garmin Vector™-Wattmess-Pedalsystem mit Dualsensor, bieten dir Cycling Dynamics-Daten. Cycling Dynamics sind eine Reihe erweiterter Werte, die dir einen Einblick in dein Radfahrtraining und in Leistungsänderungen liefern, wobei Variablen wie Radfahrposition, Fahrradkonfiguration, Tourdauer und mehr in Betracht gezogen werden. Mithilfe von Cycling Dynamics können Radfahrer, Trainer, Bike-Fitter und sogar Physiotherapeuten einzelne Daten analysieren, um entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Sitzende/stehende Position

Eine Darstellung der sitzenden und stehenden Position auf einem Fahrrad. Wahrscheinlich hast du bei Anstiegen und Sprints eine bevorzugte Position auf dem Fahrrad. Der Vector kann die Radfahrposition (sitzend oder stehend) während einer Tour durch einen Vergleich der auf die Pedale ausgeübten Kräfte erkennen und darstellen. Dein kompatibler Edge-Fahrradcomputer zeigt dann in Echtzeit die aktuelle Position an, wie oft und wie lange du in der Position warst sowie Leistungsdaten.

Nach der Tour kannst du die Daten in die Online-Fitness-Community Garmin Connect™ hochladen. Sieh dir dort die einzelnen Positionen sowie die dazugehörige Trittfrequenz und Geschwindigkeit an und vergleiche die Zeit, die du sitzend und stehend verbracht hast. Erfahre sogar, wie sich eine bestimmte Position auf deine Leistungsabgabe auswirkt und analysiere Anstiege und Sprints. Diese detaillierten Daten liefern dir einen ausführlichen Einblick in dein Training und können hilfreich sein, wenn du die Effektivität der jeweiligen Positionen auswerten und Tendenzen identifizieren möchtest, um die Radfahrposition während bestimmter Teile der Tour zu verändern.

Power Phase (PP)

Eine Darstellung der Power Phase bei einer Pedalumdrehung. Die Power Phase gibt Aufschluss darüber, wie du derzeit bei der Pedalumdrehung Leistung erbringst. Der Vector erkennt, welches Bein im Tretzyklus positive Kraft erbringt und wo der Großteil der positiven Kraft erzeugt wird. Außerdem erkennt der Sensor den Winkel, in dem diese Kräfte beginnen und enden, und wo die Leistung konzentriert erbracht wird. Wenn du den Vector-Leistungsmesser mit Dualsensor verwendest, erhältst du weitere Analysedaten und kannst sehen, ob es Unterschiede zwischen dem linken und dem rechten Bein gibt.

Die Power Phase wird als Kombination aus Grad und Länge gemessen, wobei 0 Grad für die 12-Uhr-Position und 180 Grad für die 6-Uhr-Position stehen. Die Power Phase-Länge wird aus der Differenz zwischen dem Anfangs- und dem Endwinkel berechnet. Beispielsweise ergibt sich bei einem Anfangswinkel der Power Phase von 5 Grad und einem Endwinkel der Power Phase von 220 Grad eine Power Phase-Länge von 215 Grad. Bei Pedalen mit Dualsensor werden diese Daten sowohl für das linke als auch für das rechte Bein bereitgestellt. Anhand der maximalen Power Phase (PPP) kannst du sehen, wo der Großteil der Kraft erbracht wird. Standardmäßig stellt die maximale Power Phase 50 % der Leistungsabgabe dar.

Eine grafische Darstellung der Power Phase-Werte ist auf Edge-Geräten und bei Garmin Connect möglich. Dies vereinfacht die Visualisierung des Tretzyklus.

Platform Center Offset (PCO)

Eine Darstellung des Platform Center Offsets eines Pedals. Zur Berechnung des PCO-Wertes wird ermittelt, wie die Kraft während der Pedalumdrehung auf dem Pedalkörper verteilt ist. Du kannst also sehen und auswerten, wo die Kraft in Relation zur Mitte des Pedalkörpers erbracht wird und wie die PCO-Verteilung über einen bestimmten Zeitraum aussieht. Die Analyse dieser Daten kann dir dabei helfen, die richtigen Fahrradeinstellungen zu finden und die Schuhplatte richtig zu positionieren. Außerdem können dadurch Verletzungen verhindert und eine Rehabilitation unterstützt werden.

Der PCO wird in Millimetern gemessen. Positive Werte (z. B. +6 mm) bedeuten, dass mehr Kraft außen auf dem Pedal angewendet wird. Negative Werte (z. B. -4 mm) bedeuten, dass mehr Kraft innen auf dem Pedal angewendet wird. Sieh dir diese Daten als grafische Darstellung auf deinem Edge-Gerät an. Die rote Linie zeigt den aktuellen Durchschnittswert für 10 Sekunden an, die blaue Linie den Durchschnitt der vorherigen 30 Sekunden.

Balance rechts/links

Eine Darstellung des Unterschieds der Leistungsabgabe zwischen dem linken und rechten Bein. Die Vector-Pedale mit Dualsensor können nicht nur die kombinierte Leistungsabgabe messen, sondern auch getrennt die Leistung des linken und des rechten Beins, sodass du weißt, ob ein Bein mehr Leistung erbringt als das andere. Anders ausgedrückt: Wie symmetrisch trittst du in die Pedale?

Studien haben ergeben, dass ein großes Ungleichgewicht zwischen der erbrachten Leistung des linken und des rechten Beins zu einer verfrühten Ermüdung führen und sogar das Verletzungsrisiko erhöhen kann. Daher ist es gut zu wissen, ob eine hohe Asymmetrie besteht, damit du daran arbeiten kannst, sie auszugleichen. Wenn du symmetrisch Rad fährst, erbringen beide Beine dieselbe Leistung, wodurch sich wiederum die Effizienz erhöht.

Radfahr-Sicherheitsfunktionen

Garmin bietet Lösungen, die dir auf Touren helfen, besser zu sehen und besser gesehen zu werden. Mit diesen Radfahrsicherheitsprodukten und -funktionen kannst du unbeschwerter unterwegs sein.

GroupTrack- und LiveTrack-Funktionen

Das Display eines Edge-Geräts mit Anzeige der GroupTrack- und LiveTrack-Funktionen. Gib deiner Radfahrgruppe und auch deiner Familie und deinen Freunde zu Hause die Möglichkeit, deine Tour zu verfolgen. Wenn du eine LiveTrack- oder GroupTrack-Tour startest, können bestimmte Kontakte deine Tour in Echtzeit verfolgen und sehen, wo du dich gerade befindest.

Fahrer zu Fahrer Nachrichten

Das Display eines Edge-Geräts, auf dem der Nachrichtenversand zwischen Radfahrern dargestellt ist. Fahrer mit Edge 1030-Radfahrgeräten können jetzt vordefinierte Nachrichten senden und empfangen. Falls ihr euch aus den Augen verliert, ist es auf diese Weise einfach, in Kontakt zu bleiben.

Unfallerkennung

Das Display eines Edge-Geräts, auf dem die Unfallerkennung dargestellt wird. Kompatible Edge-Geräte sind mit der integrierten Unfallerkennung ausgestattet. Wenn ein Unfall erkannt wird, wird deine GPS-Position automatisch an zuvor festgelegte Freunde und Familienmitglieder gesendet.

Varia™-Radar

Das Display eines Edge-Geräts mit Anzeige des Varia-Radars. Das Varia-Radar erkennt Fahrzeuge, die sich dir in einer Distanz von bis zu 140 Metern von hinten nähern und zeigt diese Fahrzeuge auf deinem kompatiblen Edge oder auf der Varia-Steuereinheit an.

Varia Fahrradbeleuchtung

Das Display eines Edge-Geräts mit Anzeige der Varia Fahrradbeleuchtung Sehen und gesehen werden – dafür sorgt unsere Fahrradbeleuchtung. Wenn die Fahrradlichter mit einem kompatiblen Edge-Gerät gekoppelt sind, werden sie automatisch an das Umgebungslicht und die Geschwindigkeit angepasst.

Warnungen vor den nächsten scharfen Abbiegungen

Das Display eines Edge-Geräts mit Anzeige einer Warnung vor einer scharfen Abbiegung. Überraschungen sind etwas Gutes – allerdings nicht auf Radtouren. Mit auf dem Gerät angezeigten Warnungen vor den nächsten scharfen Abbiegungen bist du bei der Navigation jetzt besser vorbereitet.

Ein Aufruf an die Community

Das Engagement der Radfahr-Community hat stark zur Entwicklung innovativer neuer Garmin-Funktionen beigetragen, beispielsweise dem Trendline™ Popularity Routing nach Beliebtheit. Wir arbeiten fortwährend an der Optimierung, allerdings kannst du uns dabei unterstützen. Je genauer du Radfahr- oder Laufaktivitäten in Garmin Connect kategorisierst, desto hilfreicher wird das Routing nach Beliebtheit für alle Aktivitätstypen. Gib dazu bitte stets an, ob du beispielsweise mit dem Mountainbike oder dem Rennrad unterwegs warst. Die gesamte Garmin Connect-Community kann dann davon profitieren.