Forerunner 70 und 170: Die Smartwatch, mit der du ins Laufen kommst

Wer mit dem Laufen beginnt, braucht Motivation, Live-Puls-Werte und Feedback zum Training. Die neuen Garmin Forerunner 70 und Forerunner 170 helfen sofort – mit mehr als fünf wichtigen Funktionen.

Du erkennst den Tag nicht sofort. Erst Wochen später fällt er dir auf. Da war dieser Mittwoch, an dem es regnete, und du bist trotzdem raus. Nicht weil du dich überwunden hast. Sondern weil du wolltest.

Davor war Laufen ein Vorhaben. Danach war es einfach das, was du tust.

Diesen Kipppunkt erleben alle, die dabei bleiben. Manche nach acht Wochen, manche nach zwanzig. Er passiert leise. Und spätestens dieser beschriebene Moment hat eine merkwürdige Folge: Plötzlich willst du wissen, was eigentlich passiert, wenn du läufst. Wie schnell, wie hart und wie gut erholt du bist. Du willst es nicht ahnen, du willst es sehen. Auf deinem Display am Handgelenk.

Die neuen Garmin Laufuhren Forerunner 70 und Forerunner 170 sind genau dafür gemacht. Sie begleiten dich ab dem ersten Mal Joggen hin zu dem Moment, in dem aus Aufraffen Begeisterung wird.

Fünf Vorteile, die dir diese Smartwatches beim Laufeinstieg bieten.

Warum sich eine Smartwatch schon vor dem ersten Lauf lohnt

Die meisten kaufen ihre erste Sportuhr, nachdem sie angefangen haben. Das ist verständlich. Aber es hat Vorteile, wenn man schon an Tag 1 mit dem Laufen mit Smartwatch beginnt.

Schon in den ersten zwei, drei Wochen ohne einen einzigen Lauf legt eine Smartwatch den Datenrahmen an. Deinen Ruhepuls, deine Herzfrequenzvariabilität im Schlaf, dein typisches Stresslevel, deinen Schlafrhythmus. Wenn du zudem früh mit der Datenaufzeichnung beim Sport anfängst, kann deine Smartwatch deine VO2max und weitere Fitnesswerte präzise messen. Diese Daten helfen später bei den ersten Trainingsempfehlungen und mit konkreten Trainingsplänen. Zum Beispiel mit dem neuen Garmin Running Coach für Einsteigende mit speziellen Run Walk Run-Einheiten.

Größter Pluspunkt: Besonders das Laufen nach Puls macht für viele den größten Unterschied. Bleibst du im grünen Bereich (den zeigt dir deine Smartwatch), kannst du sofort entspannt länger durchhalten und Grundlagenausdauer aufbauen.

1. Dein Startschuss fürs Laufen

Einsteigende scheitern selten an mangelndem Willen. Sie scheitern an zwei zu intensiven Wochen hintereinander.

Was häufig passiert: Du läufst zwei Wochen lang gut, fühlst dich stark, willst mehr. Du steigerst dich von 12 auf 18 Wochenkilometer in wenigen Tagen. Die Faustregel: Deine Sehnen und Knochen können das nicht. Sie brauchen mindestens sechs Wochen, um sich an die neue Belastung anzupassen, deine Muskeln nur zwei. Dieses Ungleichgewicht ist der häufigste Grund, warum es in den ersten Monaten kleine Verletzungen geben kann. Zu den gefährdeten Bereichen zählen die Schienbeinkante, die Achillessehne oder das Knie.

Während Modelle wie der Forerunner 970 diese Belastungen auf das Muskel-Skelett-System messen, können dich der Forerunner 70 und der Forerunner 170 bei der Erholung des Herz-Kreislaufsystems begleiten.

Denn nach einer sportlichen Belastung sind Puls, Blutdruck und Stresshormone (vor allem Cortisol und Adrenalin) erhöht. Das Herz hat mehr Volumen pro Schlag bewegt, dadurch müssen kleine Mikroverletzungen in Gefäßen und Muskulatur repariert werden. Erst in der Erholungsphase klingen Entzündungssignale besser ab, das autonome Nervensystem balanciert sich.

Ohne diese Phase bleibt der Körper im Alarmmodus: chronisch erhöhter Ruhepuls, schlechter Schlaf, träges Immunsystem, höheres Risiko für Herzrhythmusstörungen und – langfristig – Übertraining mit messbarem Leistungsabfall.

Die neuesten Forerunner-Modelle 70 und 170 schlagen dir deshalb vor, welche Belastung heute dran ist: locker 30 Minuten, Pause, oder ein schnelles Tempo-Stück. Der Trainingsvorschlag passt sich an, wenn du gestern zu hart trainiert hast. Die Smartwatch steigert dein Pensum in Schritten, die deine Strukturen mitgehen können. Sie verhindert die ungesunden Sprünge, zu denen dich dein Ehrgeiz verleiten möchte.

Neu: Keine Zeit zur Trainingsvorbereitung? Kein Problem! Mit der Funktion Quickstart Training erstellt dir deine Smartwatch ein für dich passendes Training. Das Training basiert auf deiner Zeitangabe (30, 45 oder 60 Minuten) sowie deiner gewünschten Intensität. Diese kannst du von leicht bis sehr schwer in vier Stufen definieren.

Du willst mehr? Forerunner® 570 – Die beste Smartwatch für ambitionierte Hobbyläuferinnen und -läufer

Laufen ist keine Anstrengung mehr, sondern Freude und Lebenssinn? Dann hast du mit dem Forerunner 570 noch mehr Freude. Denn hier bietet vor allem die Hardware viele spannende Vorteile. Das Display ist größer, die Laufuhr hat zudem einen Lautsprecher und ein Mikro. Zudem kannst du Multisport-Aktivitäten aufzeichnen.

2. Deine richtige Dosis für den gesunden Einstieg 

Die Trainingsempfehlungen sind extrem hilfreich. Aber manchmal wirst du sie hinterfragen. Warum heute so wenig? Warum heute so viel?

Ein Blick in die Trainingsbereitschaft hilft. Das ist eine Funktion, die von 1 bis 100 angibt, wie bereit du für ein Training bist. Farbliche Bereiche ordnen die Werte zudem ein. Du erkennst, was kritisch ist, an der roten Farbhinterlegung. Bist du violett, bist du voll bereit für ein Training.

Wichtig hier: Bei der Berechnung deiner Trainingsbereitschaft bezieht deine Smartwatch unter anderem Stress, Schlafqualität und den HFV-Status aus. In der Übersicht erkennst du also, was neben deiner aktuellen sportliche Vorbelastung deine Trainingsbereitschaft beeinflusst hat.

Du kannst mit den Forerunnern 70 und 170 also fokussiert an den Alltagswerten arbeiten, die dich sportlich vielleicht zurückhalten. Also vor allem: ausreichend schlafen und stressfreier leben.

3. Dein Taktgeber beim Sport

Die meisten Einsteigenden laufen nicht nur zu viel, sondern auch zu schnell. Nicht ein bisschen, sondern deutlich. Sie laufen ihre lockere Runde mit einem Puls, der nicht mehr locker ist. Sie wundern sich, warum jeder Lauf anstrengt, warum Fortschritt ausbleibt, warum die Wade abends zieht. Die Antwort zeigt dir der Forerunner 70 oder der Forerunner 170: zu hoher Puls.

Pulsbasiertes Laufen ist da ein guter Weg. Dein Herz hat eine maximale Schlagfrequenz, grob 220 minus Lebensalter (bei einer 35-Jährigen also etwa 185). Wenn du läufst, solltest du die meiste Zeit unter 75 Prozent dieser maximalen Herzfrequenz bleiben. Bei der 35-Jährigen wären rund 140 Schläge in der Minute die Referenz. Problematisch an diesem Ansatz: Er stimmt nur so ungefähr, denn er vergisst, dass Menschen doch sehr individuell sind. Deshalb lohnt es sich, wenn du deine Laufuhr lange genug trägst. Sie erkennt deine individuellen Herzfrequenzzonen und übermittelt dir maßgeschneiderte Herzfrequenz-Vorgaben.

Das sind einige Gründe, warum sich echte Lockerläufe fast peinlich langsam anfühlen sollten. Wer eine 6:30er-Pace im Lockerlauf für angemessen hält, weil er sie „schaffen kann“, missversteht das System. Locker heißt nicht „geht gerade noch“, sondern „könnte ich Stunden so weitermachen“.

Der Forerunner 70 und der Forerunner 170 zeigen dir genau diese Zone live am Handgelenk. Du läufst los, schaust auf 152, weißt: zu schnell, geh runter. Nach zwei Wochen kennst du das Gefühl, das zu einem 138er-Puls gehört. Nach drei Monaten brauchst du nicht mehr hinzusehen. Du hast pulsbasiertes Laufen gelernt, und es wird dich durch jede Trainingsphase tragen, die noch kommt.

4. Dein langfristiger Formaufbau

Jedes Training hat einen Effekt. Diesen zeigt dir deine Smartwatch vereinfacht in drei Trainingseffekten an: Leicht aerob, aerob, anaerob.

Aus der Summe der Effekte wächst dank der Funktion Trainingszustand eine Formkurve vor deinen Augen. Dabei fließen neben der reinen Belastung auch deine VO2max sowie deine Regenerationsphasen in die Berechnung ein, um ein vollständiges Bild deiner Form zu zeichnen. Sie zeigt, wie du besser wirst und in welchem Stadium des Trainings du dich befindest.

Formaufbau, Formerhalt, Höchstform, Erholung – oder Formverlust: Der Forerunner 70 und der Forerunner 170 geben dir professionelles Feedback. So helfen sie beim etwas anderen Zurechtfinden auf der Laufstrecke.

Wenn die Mitte nicht mehr reicht: Forerunner® 970

Du trainierst nicht viel und geplant, sondern super strukturiert? Bestzeiten sind dir wichtig? Du bist gerne zügig unterwegs? Dann ist der Forerunner 970 deine Smartwatch.

Sie misst beispielsweise die Running Tolerance, also wie viel Belastung dein Körper über die vergangenen Wochen tatsächlich verkraftet hat. Du bekommst eine Wochen-Obergrenze in Kilometern, abgeleitet aus deinem persönlichen Belastungsverlauf. Wer diese Zahl beachtet, läuft nicht mehr blind ins Übertraining.

Und dann die Running Economy: Das ist ein Wert, der beschreibt, wie effizient du läufst. Zwei Läufer mit gleicher VO2max und ähnlichen Körperproportionen können unterschiedlich schnell sein, weil einer von beiden weniger Sauerstoff pro Schritt verbraucht. Genau das misst die Running Economy. Sie zeigt dir, ob deine Technik besser wird oder ob du nur mehr Volumen läufst, ohne ökonomischer zu werden.

5. Deine Hilfe bei der Streckenplanung 

Multi-GNSS klingt komplex. Es ist aber eigentlich ganz einfach und super hilfreich: Ältere Uhren empfingen Signale von einem einzigen Satellitensystem, meistens GPS, dem amerikanischen. Sobald ein Hochhaus, eine Brücke oder eine dichte Baumkrone im Weg stand, riss die Verbindung. Die Uhr musste raten. Sie zeichnete einen Schlenker durchs Nachbarhaus auf, eine Strecke, die du nie gelaufen bist.

Multi-GNSS bedeutet: Die Forerunner 70 und der Forerunner 170 empfangen gleichzeitig von mehreren Satellitensystemen – GPS, Galileo, GLONASS. Wenn ein Signal abreißt, übernehmen die anderen. Die Strecke wird sauberer, auch im Stadtkanal, auch unter Bäumen. (Wer die letzte Genauigkeitsstufe will – Stichwort Multiband, also Empfang auf zwei Frequenzen gleichzeitig –, schaut bei den größeren Modellen wie der Forerunner 570 oder 970. Für Einsteigerinnen und Einsteiger ist Multi-GNSS aber das, was den entscheidenden Unterschied macht.)

Klingt wie ein technisches Detail. Ist aber der häufigste Grund, warum Einsteigende frustriert aufhören. Falsche Distanzen, falsche Pace, der Eindruck, du stagnierst, obwohl du dich verbesserst. Wer drei Monate lang denkt, er werde nicht schneller, hört auf. Die Forerunner 70 und 170 ersparen dir genau diesen Frust.

Übrigens hilft Multi-GNSS auch bei zahlreichen anderen Funktionen wie Streckenplanung und Live-Track.

Und am Ende eine Smartwatch, die mehr kann als Laufen

Du kannst mit den Forerunnern 70 und 170 viele Sportarten aufzeichnen. Du kannst deinen Schlaf tracken und analysieren (wichtig für viele genannte Funktionen) und über Morgen- und Abendberichte sehen, was dein Körper geleistet hat.

Den Forerunner 170 gibt es sogar in allen Varianten mit Garmin Pay (du kannst mit der Uhr bezahlen) und der beliebten Musik-Funktion. Du kannst ganze Playlisten von Spotify, Deezer, Amazon Music oder YouTube® Music auf der Uhr speichern und brauchst dein Handy nicht, wenn du Podcasts oder Musik auf der Laufstrecke hören möchtest. Deine Smartwatch speichert die Tracks und verbindet sich mit deinen Kopfhörern.

Die Forerunner 70 und 170 sind damit der einfachste und bequemste Einstieg in einen aktiven Lebensstil. Und vielleicht der Beginn deiner neuen Leidenschaft – dem Laufen.

Fakten auf einen Blick

Technische DatenForerunner® 70Forerunner® 170Forerunner® 170 Music
Akkulaufzeit Smartwatch-ModusBis zu 13 TageBis zu 10 TageBis zu 10 Tage
GPS-Zeit am StückBis zu 23 StundenBis zu 20 StundenBis zu 20 Stunden
Gehäusegröße42,6 x 42,6x 11,9 mm42,6 x 42,6x 11,9 mm42,6 x 42,6x 11,9 mm
Bildschirmdiagonale40 Zoll – 30,4 mm40 Zoll – 30,4 mm40 Zoll – 30,4 mm
Gewicht40 gramm41 gramm41 gramm
Farben4 Farbvarianten2 Farbvarianten4 Farbvarianten
PulssensorGen 4Gen 4Gen 4