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Healthcare Hackathon: Gemeinsam große Ideen (weiter)entwickeln

Pressemitteilung   •   Jun 07, 2019 12:07 CEST

Das Team der Knee Tep - Hip Hub Challenge beim Healthcare Hackathon in Mainz.

München, 07. Juni 2019 – In der Medizin hat die Mobilisation von Patienten im Anschluss an eine Operation großen Einfluss auf die Genesungszeit, denn Frühmobilisation kann wesentlich zur Senkung postoperativer Risiken beitragen. Welche Rolle dabei Fitnesstracker-Daten von Garmin spielen können, soll mit der Knee Tep - Hip Hub Challenge gezeigt werden.

Bei einem Hackathon geht es darum, gemeinsam nützliche, kreative oder unterhaltsame Softwareprodukte herzustellen oder aber Lösungen für gegebene Probleme zu finden – die Länge der Veranstaltung ist gleichzeitig die zeitliche Begrenzung. Die Teilnehmer kommen bei Hackathons üblicherweise aus verschiedenen Gebieten der Software- oder Hardwareindustrie und bearbeiten ihre Projekte häufig in funktionsübergreifenden Teams. Genau das taten an den vergangen beiden Tagen an der Universitätsmedizin Mainz beim Healthcare Hackathon zahlreiche Entwickler, Experten, Patienten, Mediziner und Interessierte – schwerpunktmäßig aus den Bereichen Technologie und Healthcare – in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie. Letztere präsentierten digitale Heath-Lösungen und setzten auf neue Impulse und Input, um diese voranzutreiben.

Mit Datenanalyse zu besserer Patientenbetreuung

Dass der Wearable-Experte Garmin mit seinen Produkten nützliche Daten generieren und verwerten kann, hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit bestehenden Partnern wie Krankenkassen oder Fitnessstudios bereits bewiesen. Nun sollen mit fachlicher Unterstützung durch Experten des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universitätsmedizin Mainz und in Anleitung durch Data Science Experten von IBM weitere Use-Cases von der prä-operativen Untersuchung über die Entlassung aus dem Krankenhaus bis zur digitalen ambulanten Rehanachsorge zusammen definiert und umgesetzt werden. Dabei steht immer die zentrale Frage im Fokus, welche medizinische Relevanz die von Garmin erhobenen Daten haben können.

Dabei setzte Garmin beim Healthcare Hackathon auf das Know-How von Data Scientists und Experten aus Pflege, Rehabilitation und Medizin, die sich zwei Tage lang intensiv zum von IBM initiierten Projekt Knee Tep - Hip Hub Challenge austauschten. „Der Healthcare Hackathon in Mainz bot uns eine ideale Möglichkeit, um in den direkten Austausch mit den Personen zu kommen, die wir mit unseren digitalen Health-Lösungen ansprechen möchten: Mediziner, Therapeuten und Patienten. Der Input der Entwickler war dabei nicht nur unheimlich wertvoll, sondern brachte uns auch einen großen Schritt weiter,“ resümiert Benedikt Kurz, Business Development Manager bei Garmin Health.

Gebündelte Fachexpertise für eine erfolgreiche Umsetzung

Ermöglicht und begleitet wurde die erfolgreiche Umsetzung der Challenge dabei erst durch die Expertise des Teams des Zentrums für Othopädie und Unfallchirurgie der Universitätsmedizin Mainz. „Mit Univ.-Prof. Dr. Phillipp Drees stand uns als Leiter, des vom G-BA-Innovationsfonds geförderten Forschungsprojektes „PROMISE“, ein renommierter Experte im Bereich der sektorenübergreifenden und interdisziplinären Optimierung der Versorgungsqualität von Patienten mit Hüft- und Kniegelenkarthosen zur Verfügung,“ beschreibt Dr. Marion Schnute von der IBM. Unterstützt wurde das Team zudem durch PD. Dr. Sebastian Kuhn und Laura Langanki, die immer wieder neu für die Nutzungspotenziale- und Einsatzherausforderungen von Wearable-Daten in Versorgung und Forschung sensibilisierten. „Das ist ein wesentlicher Beitrag, um den praktischen Mehrwert des umgesetzen Use-Cases für Medizin, Pflege, Therapeuten und Patienten zu gewährleisten,“ ergänzt Thorsten Gau, Chief Technology Officer bei IBM Global Business Services.

Der Intersektorale Ansatz der Knee Tep - Hip Hub Challenge, der neben dem Krankenhaus perspektivisch auch auf die digitale Einbindung von niedergelassenen Fachärzten, Therapeuten oder Rehakliniken ausgerichtet ist, ist dabei auch ganz im Sinne der Digitalisierungsstrategie an der Universitätsmedizin Mainz. „Von den Niedergelassenen, über die Patienten und die Klinik bis zur Spitzenforschung – hier gilt es weiter Brücken zu bauen und die Möglichkeiten von Digitalisierung und internationalen Standards noch viel stärker im Sinne der Patienten und Mitarbeitenden zu nutzen,“ bestätigt der kaufmännische Vorstand PD Dr. Christian Elsner.

Aufbauend auf den Ergebnissen des zweitägigen Healthcare Hackathon treibt Garmin seine Bemühungen kontinuierlich und in ständigem, engem Kontakt mit IBM voran, um zeitnah neue Entwicklungen präsentieren zu können.

Als zusätzlichen Dank für den Einsatz beim Healthcare Hackathon an der Universitätsmedizin Mainz sendet Garmin ein Mitglied der Knee Tep Hip Hub Challenge gemeinsam mit dem Gewinnerteam auf eine Reise in die USA.

Über Garmin

Garmin entwickelt seit 30 Jahren innovative Produkte für Piloten, Segler, Autofahrer, Golfspieler, Läufer, Fahrradfahrer, Bergsteiger, Schwimmer und für viele aktive Menschen. 1989 von den Freunden und Luftfahrtingenieuren Gary Burrel und Min Kao gegründet, hat das Unternehmen seither rund 200 Millionen Produkte verkauft und ist damit globaler Marktführer in den Tätigkeitsbereichen Automotive, Fitness, Outdoor, Marine und Aviation. 13.000 Mitarbeiter arbeiten heute weltweit in 60 Niederlassungen daran, ihre Kunden ganz nach dem Motto #BeatYesterday dabei zu unterstützen gesünder zu leben, sich mehr zu bewegen, wohler zu fühlen, oder Neues zu entdecken. Über 35 Millionen Garmin Connect Nutzer lassen sich davon täglich motivieren und inspirieren. Garmin zeichnet sich durch eine konstante Diversifikation aus, dank derer Fitness & Health Tracker, Smartwatches, Golf- und Laufuhren erfolgreich etabliert werden konnten. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Schaffhausen (CH) ist in der DACH-Region mit Standorten in Garching bei München (D), Graz (A) und Neuhausen am Rheinfall (CH) vertreten. In Würzburg (D) wird außerdem ein eigener Forschungs- und Entwicklungsstandort unterhalten. Ein zentrales Erfolgsprinzip ist die vertikale Integration: Die Entwicklung vom Entwurf bis zum verkaufsfertigen Produkt sowie der Vertrieb verbleiben weitestgehend im Unternehmen. So kann Garmin höchste Flexibilität sowie Qualitäts- und Designstandards garantieren und seine Kunden täglich aufs Neue motivieren.

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