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55 km / 100 km / 155 km
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+ km : 58
+ Charakter : Leichte Tour zum Einrollen oder Regenerieren.
+ Route : Can Picafort – Platja de Muro – Sa Pobla – Llubi – Sineu – Maria de la Salut – Santa Margalida – Vernissa – Can Picafort
Vom Urlaubsort Can Picafort geht es entlang der Küstenstraße vorbei am Albufera-Park. Die grüne Lunge dieser Region ist übrigens nur für Fußgänger und Radfahrer zugänglich. Bei Ses Fotges geht es links ab auf die Ma-3433. Der Albufera-Park ist bald passiert, und es ist nicht mehr weit bis Sa Pobla. Die Kartoffelhauptstadt ist eher unspektakulär – Sie können sie getrost hinter sich lassen. Vielmehr lohnt sich ein Blick in die weite und fruchtbare Landschaft, in der zahlreiche Windmühlen ihre Flügel ausbreiten. In südlicher Richtung durchfahren Sie das Dorf Llubi, bevor Sie Sineu passieren, das sich hervorragend für eine Pause eignet. Nach einem Abstecher in das Gewirr kleiner Gassen folgt Santa Margalida. Durch die Stadt geht es Richtung Can Picafort – bei Can Ferrer rechts abbiegen. So erreichen Sie über San Baulo den Ausgangsort der Tour.
Tour 1 herunterladen
+ km : 77
+ Charakter : Einfache und recht flache Tour in die Inselmitte.
+ Route : Platja de Muro – Can Picafort – Muro – Sineu – Sant Joan – Petra – Son Serra – Can Picafort – Platja de Muro
Vom Albufera-Park – Mallorcas größtem Naturschutzgebiet – führt die Tour auf der Küstenstraße bis Can Picafort. Von dort auf der Ma-3431 landeinwärts, bis nach 15 Kilometern die Kleinstadt Muro erreicht ist. Nach weiteren 11 Kilometern folgt dann Sineu. Die ursprüngliche Kleinstadt liegt auf einer Anhöhe und ist auch dank ihrer Silhouette nicht zu übersehen. Hier lohnt sich ein Abstecher durch die jahrhundertealten verwinkelten Gässchen. Von dort wird das Bauerndorf Sant Joan angesteuert, bevor Petra erreicht ist. In der sonst verschlafenen Stadt ist mittwochs Wochenmarkt – Gelegenheit für eine Stärkung, bevor der letzte Teil der Tour beginnt. Die nächsten 14 Kilometer Richtung Küste sind hügelig – falls der Wind gut steht, ist die Ma -12 nach Can Picafort aber ohne große Anstrengungen zu erreichen, von wo es Richtung Ziel geht.
Tour 2: herunterladen
+ km : 74
+ Charakter : Einfache Tour mit spektakulären Ausblicken.
+ Route : Platja de Muro – Port d’Alcudia – Alcudia – Port de Pollenca – Cap de Formentor – Alcudia – Platja de Muro
Wenn der Wind günstig steht, sehen Sie schon beim Anflug auf Mallorca das Cap de Formentor. Da müssen Sie auch mit dem Rad hin! Aber für diese Tour sollten Sie sich einen Tag aussuchen, an dem möglichst wenig Wind weht. Ansonsten wird die kurze Tour doch recht anstrengend. Nach dem Start folgen Sie der Küstenlinie durch die Buchten von Alcudia und Pollenca, und ab Port de Pollenca beginnt der spektakulärste Teil der Strecke: In ständigem Auf und Ab und mit fantastischen Blicken aufs Mittelmeer rollen Sie zum Cap de Formentor. Genießen Sie einen Kaffee in der Sonne am Leuchtturm, und werfen Sie von dort einen Blick über die Insel. Im Südwesten ragt der Puig Major empor – vielleicht eines Ihrer nächsten Ziele bei der Erkundung der Region. Träumen Sie schon mal davon: auf dem Weg zurück in die Bucht von Alcudia.
Tour 4: herunterladen
+ km : 79
+ Charakter : mittelschwere Tour – mit dem Anstieg zum Kloster Lluc.
+ Route : Platja de Muro – Sa Pobla – Selva – Tankstelle – Pollenca – Alcudia – Platja de Muro
Aus der Bucht von Alcudia geht es auf dieser Tour in die Berge. Ein idealer Vorgeschmack auf das alpine Mallorca, auch wenn die schwersten Anstiege auf dieser Tour nicht anstehen. Auf einer flachen Einrollstrecke geht es über Sa Pobla nach Selva. Kurz hinter dem Ort, in Caimari, beginnt der Anstieg zum Kloster Lluc. Hier sind Kletterqualitäten gefragt, und wer zu Beginn der Saison noch keine guten Beine hat, kann an diesem Anstieg dafür büßen. In Serpentinen geht es auf knapp 600 Meter hinauf. Zum Kloster ist es ein kurzer Abzweig, aber ein Besuch der Anlage, in der unter anderem übernachtet werden kann, lohnt auf jeden Fall. So steil wie es zur Passhöhe bergauf ging, so rasend wird auch die folgende Abfahrt nach Pollenca. Auf Nebenstraßen führt der Weg dann ans Meer, und auf der Küstenstraße wieder zurück zum Ausgangspunkt in der Bucht von Alcudia.
Tour 5: herunterladen
+ km : 157
+ Charakter : Gigantische Bergtour mit den schwersten Inselpässen.
+ Route : Alcudia – Sa Pobla – Selva – Lloseta – Alaro – Orient – Bunyola – Port de Soller – Coll de Puig Major – Pollenca – Alcudia
Sie haben gut trainiert und suchen nun nach dem ultimativen Härte test? Bitte schön! Diese Tour bietet alles, was eine Grenzerfahrung braucht: reichlich Kilometer und Berge, Berge, Berge. Von Alcudia geht es aber zunächst flach nach Sa Pobla und weiter nach Selva. Den Anstieg zum Kloster Lluc lassen Sie rechts liegen und fahren weiter nach Alaro. Dann wird es ernst: Orient und Coll de Soller stellen sich in den Weg. Die lange Abfahrt nach Soller sollten Sie mit einem Abstecher nach Port de Soller verlängern und sich dort eine Pause gönnen. Denn als nächste Herausforderung wartet der Puig Major. Wer die Tagesform seines Lebens erwischt hat, kann sich nun auch noch Sa Calobra vornehmen, alle anderen fahren geradeaus, passieren das Kloster Lluc und stürzen sich in die Abfahrt nach Pollenca. Von dort noch zurück an die Küste: geschafft!
Tour 6: herunterladen
+ km : 65
+ Charakter : Kurz und knackig, mit dem „Schweineberg“ bei Arta.
+ Route : Cala Millor – Sa Coma – Son Carrio – Sant Llorenc des Cardassar – Son Sureda Pobre – Son Figuera – Arta – Es Rafalet – Port Nou – Cala Millor
An der Bucht von San Servera liegt der berühmte Urlaubsort Cala Millor – Startort dieser Runde. Trainingseifrige können sich hier mehr fordern, als es die Strecke auf den ersten Blick vermuten lässt. Zunächst geht es gen Süden nach Sa Coma und anschließend ins Inselinnere bis Son Carrio. Weiter nach Sant Llorenc des Cardassar. Dort halten Sie sich Richtung Südhang des Calicant, bis kurz vor den gleichnamigen Ort. Hier links nach Bellver, und bald stoßen Sie auf die Straße nach Alcudia. Dann folgt das berühmte „Wellblech“ – es geht hoch und runter bis zur Ma-12. Dort Richtung Arta, und der nie endende „Schweineberg“ will bezwungen werden. Nach 5 Kilometern ist es geschafft, und Sie haben gleich einen der schönsten Orte Mallorcas erreicht. Machen Sie Pause, und genießen Sie die Atmos phäre. Über die Ma-4041 und den Urlaubsort Port Nou erreichen Sie bald Cala Millor.
Tour 8: herunterladen
+ km : 96
+ Charakter : Flache Tour, mit Retroshop für Radenthusiasten.
+ Route : Portocristo – Can Gelat – Felanitx – Porreres – Villafranca de Bonany – Sant Joan – Petra – Manacor – Portocristo
Während früher Araber und Römer Portocristo als Hafen nutzten, sind es heute wohlhabende Urlauber Mitteleuropas, die sich hier ein zweites Refugium aufgebaut haben. Radler nehmen es erst mal sportlich, und los geht’s in den Süden, auf die Ma-4014. Nach rund 20 km gibt es die Gelegenheit zum Abstecher nach Portocolom – dem früheren Hafen von Felanitx. Diese unaufdringliche Stadt ist auch nächster Stationsort. Aufregend ist aber der Besuch beim früheren Radprofi Guillermo Timoner: in seinem spektakulären Shop befinden sich noch Originalteile aus den letzten Jahrzehnten! Nach Porreres passieren Sie Villafranca de Bonany und halten sich links nach Sant Joan. Mittwochs ist in Petra Wochenmarkt – Zeit für eine Rast. Auf dem Weg nach Manacor sollten Sie die stark befahrene Ma-15 meiden. Von dort fahren Sie auf der Ma-4015 bis San Forteza Vey und die letzten 9 km auf der Ma-4014 bis Portocristo.
Tour 9: herunterladen
+ km : 122
+ Charakter : Schwere Tour mit spektakulären Ausblicken.
+ Route : Santa Ponca – Peguera – Capdella – Galilea – Esporles – Ses Rotgetes de Canet – Port de Valdemossa – Banyalbufar – Andratx – Peguera – Santa Ponca
Vom beliebten Urlaubsort Santa Ponca startet diese anspruchsvolle Tour. Nach Peguera folgt Capdella, wo die ersten Höhenmeter absolviert sind. Ein knackiger Anstieg und Galilea ist erreicht. Es folgt eine Talfahrt bis Puigpunyent – ohne Gnade steht dort der nächste Anstieg bevor. Wer schon beim Landgut Sa Granja schwere Beine hat, kann dort eine Abkürzung nehmen. Alle anderen sollten nach Valdemossa die steile Abfahrt zum malerischen Hafen nehmen – und danach alles wieder hochfahren ... Sind alle Serpentinen und der Coll de Claret (500 m) gemeistert, geht es an den Terrassenfeldern von Banyalbufar vorbei. Wieder folgt ein Pass dem anderen – doch das Panorama belohnt. Hinab nach Andratx und gleich wieder hoch. Dann aber geht’s ohne Kraftanstrengung weiter nach Santa Ponca.
Tour 10: herunterladen
+ km : 132
+ Charakter : Anspruchsvolle Tour über Soller und Galilea.
+ Route : Santa Ponca – Peguera – Capdella – Calvia – Establiments – Bunyola – Soller – Deia – Puigpunyent – Galilea – Capdella – Peguera – Santa Ponca
Los geht’s in Santa Ponca. Entlang der Küste bis Peguera, dann hoch nach Capdella. Hier rechts ab nach Calvia, und nach hügeligem Streckenabschnitt lautet die nächste Station Establiments. Hier geht es flach weiter, vorbei an Palmanyola, bis hinter Bunyola endgültig das gewaltige Tramuntana-Gebirge erreicht ist. Auf der Strecke nach Soller geht’s über den kurvenreichen Coll de Soller (496 m). Die meisten Autos fahren dagegen durch den Tunnel. Ab Soller geht es auf die Küstenstraße in Richtung Süden: Unbedingt zu empfehlen: die Strecke nach Port de Valdemossa. Auf dem Coll de Claret (545 m) ist das Dach dieser Tour erreicht. Bald geht es links nach Sa Granja, und Galilea wird vom Norden aus bezwungen. Nach der langen Abfahrt bis Capdella und Peguera ist schon fast der Ausgangsort erreicht.
Tour 11: herunterladen
+ km : 116
+ Charakter : Mittelschwere Tour mit Abstecher ins Gebirge.
+ Route : Palma Nova – Calvia – S’Esgleieta – Bunyola – Orient – Alaro – Biniali – Santa Eugenia – Ses Olleries – Palma de Mallorca – Santa Eulalia – Palma Nova
Von Palma Nova geht es landeinwärts zum Ort Calvia. Von dort sind es 15 Kilometer bis Establiments. Nach Palmanyola geht es über die Ma-11 nach Bunyola. Hier beginnt der anspruchsvollere Teil der Tour, und es geht hinauf nach Orient (400 m), dem ersten Zwischenziel. Das Bergdorf ist zwar winzig, aber bei allen Radlern bekannt – Gelegenheit für eine Kaffeepause und einen Plausch mit Gleichgesinnten. Kurz vor Solleric geht es rechts auf die Ma-2100 ins hübsche Städtchen Alaro. Vorher lohnt sich ein Abstecher zu den Ruinen des Castell d’Alaro. Man hat eine herrliche Sicht auf die Tief ebene – zudem ein schöner Platz für eine Rast. An Consell geht es vorbei bis Biniali und anschließend nach Santa Eugenia. Ab Ses Olleries führt die Ma-3011 zum zweiten Ziel dieser Tour: nach Palma de Mallorca.
Tour 12: herunterladen
+ km : 91
+ Charakter : Mittelschwere Tour mit spektakulären Ausblicken.
+ Route : Ses Salines – Cas Perets – Cas Concos – Felanitx – Porreres – Sa Bastida – Llucmajor – Can Vent – Ses Salines
Der Südosten Mallorcas begeistert mit seinem Netz neuer Nebenstraßen, das zu großen Teilen hervorragenden Straßenbelag zu bieten hat. Und: Es gibt eine sehr gute Beschilderung für Radfahrer, so dass auch spontane Planänderungen nicht im Nirgendwo enden. Einem dieser kleinen Wege folgt die Tour von Ses Salines über Cas Perets und Cas Concos nach Felanitx. Dort wartet ein Mallorca-Klassiker: der Abstecher auf den San Salvador. Mit Steigungswerten unter 10 Prozent nicht zu hart für eine erste Klettertour zu Saisonbeginn. Auf dem Gipfel in 510 Meter Höhe steht das gleichnamige Kloster, dessen Lokal sich für eine kurze Kaffeepause eignet. Dann geht es auf die Abfahrt, und von Felanitx auf die Ma- 5100 nach Porreres. Über Llucmajor führt die Tour wieder nach Süden und dann parallel zum Meer in Richtung Ses Salines.
Tour 13: herunterladen
+ km : 71
+ Charakter : Überwiegend flache Tour von der Küste ins Hinterland.
+ Route : Colonia de San Jordi – Campos – Porreres – Felanitx – Cas Concos – Santanyi – Es Llombards – Ses Salines – Colonia de Sant Jordi
Die Umgebung dieses Startorts macht es Rennradlern wahrlich nicht einfach, sich am Morgen zu verabschieden. Unweit von Colonia de San Jordi liegt der fast unberührte Sandstrand von Es Trenc, der zu den schönsten der Insel zählt. Aber der Badespaß muss noch warten. Zunächst geht es auf Tour in Richtung Norden über Campos nach Porreres. Dort führt der Weg nach rechts auf die Ma-5100 nach Felanitx. Wer noch reichlich Körner hat, kann hier den Abstecher auf den San Salvador wagen. Wer nach einer Abkühlung lechzt, der fährt nach Süden. Zunächst ist aber auch bei dieser Variante ein Anstieg zu bewältigen. Dann geht es allerdings auf kurvenreicher Straße bergab, und über das sehenswerte Santanyi und Ses Salines führt der Weg zurück ans Meer, zum Start nach Colonia de Sant Jordi.
Tour 14: herunterladen
+ km : 71
+ Charakter : Tour zum Einrollen, ohne schwierige Steigungen.
+ Route : Puig de Ros – Sa Torre – Badia Gran – Cap Blanc – Cas Busso – S’Estanyol de Migjorn – Sa Rapita – Can Vent – Llucmajor – Puig de Ros
Die Tour startet in einer der Rennradhochburgen der Balearen-Insel – in Puig de Ros, südlich von El Arenal. Der Küstenlinie folgend geht es nach Süden, auf gut asphaltierten Straßen durch leicht welliges Terrain bis nach Cap Blanc. Die Straße fällt nun ab und wird von Steinmauern gesäumt – den sogenannten Tancas –, die typisch für Mallorca sind. Hier können Gruppen richtig Tempo machen. Dann biegt die Tour nach rechts ab und gönnt sich einen Abstecher ans Meer. In Sa Rapita locken in den Lokalen die Köstlichkeiten des Meeres, und die Strände laden zur Pause ein. Doch es ist noch ein gutes Stück zu bewältigen, bis über Can Vent und Llucmajor das Ziel erreicht ist.
Tour 15: herunterladen
+ km : 81
+ Charakter : Einfache Tour ins Zentrum der Trainingsinsel.
+ Route : Santa Maria del Cami – Sencelles – Cas Canar – Ruberts – Pina – Montuiri – Randa – Algaida – Ses Olleries – Sa Cabaneta – Es Figueral – Santa Maria del Cami
An der alten Römerstraße – zwischen Palma und Inca – liegt der Startort Santa Maria del Cami. Von dort geht es in östlicher Richtung über die beschilderte Radroute bis zur Straße Ma-3120, dort rechts. Auf einer kleinen Anhöhe folgt das Winzerdörfchen Sencelles. Dort auf die Ma-3140 nach Cas Canar und Ruberts. Weiter über Pina nach Montuiri. Richtung Llucmajor geht es nun nach Randa – das Kloster und der schon von weitem zu sehende Tafelberg sind für alle Inselbesucher mindestens einmal Pflicht und außerdem eine ideale Strecke für Kraftausdauereinheiten. Nach weiteren 12 Kilometern in nördlicher Richtung ist Algaida erreicht, wo sich ein kulinarischer Stopp lohnt. Vor Santa Eugenia geht es links nach Ses Olleries und weiter bis kurz vor Pontiro. Das für seine Töpferwaren berühmte Sa Cabaneta ist letzter Stationspunkt, bevor Santa Maria del Cami wieder erreicht ist.
Tour 16: herunterladen
+ km : 108
+ Charakter : : Mittelschwere Tour ins Tramuntana-Gebirge.
+ Route : El Arenal – Sant Jordi – Casa Blanca – Sa Cabaneta – Bunyola – Coll de Hono – Orient – Lloseta – Binissalem – Biniali – Algaida – Llucmajor – Sa Torre – El Arenal
Am Anfang der Tour geht es noch gemächlich zu: Von El Arenal nach Norden über Sant Jordi und Casa Blanca nach Sa Cabaneta. Bis Bunyola – am Südhang der Serra d’Alfabia – sind dann schon die ersten der insgesamt 980 Höhenmeter gesammelt. Unweigerlich geht es bergauf, bis auf dem Coll de Hono (540 m) der höchste Punkt der Etappe geschafft ist. Das idyllische Dorf Orient liegt 140 Meter tiefer, und man kann endlich die atemberaubende Landschaft des Gebirges genießen. Weiter geht’s bergab nach Lloseta. Gelegenheit für eine Rast, um anschließend auf der flachen Strecke Tempo zu machen. Nach Binissalem und Algaida geht es schnurstracks auf den Berg Randa zu – ein lohnender Abstecher für Fleißige. Weiter über Llucmajor, und hinter Sa Torre ist die Küste nicht mehr weit. Der Ausgangspunkt ist nach 108 Kilometern erreicht.
Tour 17: herunterladen
+ km : 124
+ Charakter : : Abwechslungsreiche Tour über Galilea und Palma.
+ Route : El Arenal – Sa Torre – Llucmajor – Algaida – Santa Eugenia – Santa Maria del Cami – Esglaieta – Esporles – La Granja – Puigpunyent – Capdella – Coll de Sa Creu – Palma – El Arenal
Von El Arenal startet die abwechslungsreiche Tour ins Insel innere und führt über die Berge wieder an die Küste. Auf den ersten 10 Kilometern kann man locker einrollen, bevor es leicht ansteigend nach Llucmajor geht und bald der Randa wartet. Wieder bergab bis nach Algaida. Jetzt liegen noch Santa Eugenia und Santa Maria del Cami auf der flachen Strecke, bevor es bald endgültig in die Berge geht. Nach der ersten Spitze geht es hinunter nach Puigpunyent, aber gleich wieder gnadenlos hoch auf das Dach dieser Etappe – den beschaulichen Ort Galilea. Falls es Wetter und Temperatur zulassen, bietet sich nach über 80 Kilometern eine Pause an. Frisch gestärkt geht es dann rund 300 Höhenmeter hinab bis Capdella, bevor der Coll de Sa Creu in Angriff genommen wird. Danach wieder bergab – und die Inselhauptstadt ist in rasantem Tempo erreicht. Entlang der Küste ist es ein leichtes Spiel bis El Arenal.
Tour 18: herunterladen
+ km : 111
+ Hm : 850
+ Charakter : Wunderschöne Tour ins Inselinnere – für Roller und Bolzer.
+ Route : Platja de Muro – Can Picafort – Sant Llorenc des Cardassar – Manacor – Petra – Sineu – Llubi – Muro – Can Picafort – Platja de Muro
Typisch Mallorca. Wenn Sie das besondere Flair der Insel erfahren wollen, dann gleiten Sie auf der überwiegend flachen Runde bis ins Inselinnere. Sie fahren auf unbefahrenen Nebenstraßen in Richtung Sant Llorenc und erreichen dann Manacor – die zweitgrößte Stadt der Insel. Auf der Route folgen schon bald die Gemeinden Petra und Sineu – sie sind wunderschön und eignen sich ideal für Zwischenstopps. Sie müssen unbedingt auf dem Marktplatz von Petra eine Rast einlegen – dort treffen Sie jederzeit Gleichgesinnte zum Fachsimpeln. Weiter geht’s zur geografischen Inselmitte – nach Sineu. Das malerische Städtchen thront hoch über der Ebene und ist schon von weitem wegen seiner markanten Silhouette zu sehen. Jeden Mittwoch strömen Menschenmassen zum Viehmarkt, zugleich der älteste Markt der Insel und ein sehenswertes Ereignis. Weiter geht es über Llubi und die Kleinstadt Muro. Im dortigen Museo Etnologico lässt sich alles über das frühere Alltagsleben der mallorquinischen Bevölkerung erfahren. Kurz nach Son Sant Marti führt der Weg an die Küste. Auf der linken Seite passieren Sie den Naturpark Albufera, rechts liegt das weite Meer. Zurück an der Platja de Muro haben Sie Ihr Ziel erreicht.
RoadBIKE TopTipp 1: herunterladen
+ km : 121
+ Hm : 4150
+ Charakter : Sehr schwere Tour mit den höchsten Pässen der Insel.
+ Route : Selva – Mancor del Valle – Lloseta – Alaro – Orient – Bunyola – Soller – Fornalutx – Coll de Puig Major – Sa Calobra – Tankstelle – Selva
Die Königsetappe auf Mallorca! Ab Selva haben Sie Zeit, sich einzurollen – aber dann geht’s ab. Von Alaro über das Bergdorf Orient und vorbei am Südhang der Serra de Alfabia bis nach Bunyola. Wenn Sie den 500 Meter hohen Coll de Soller gemeistert haben, können Sie sich auf der 10 Kilometer langen Abfahrt bis Soller erholen. Von dort lohnt sich ein Abstecher zum Port de Soller, mit seinem ursprünglichen Fischerviertel Santa Caterina. Hier haben Sie die Möglichkeit, noch einmal Kraft zu tanken, denn das Schönste und zugleich Schlimmste kommt noch: Von Soller (56 m) müssen Sie über den Coll de Puig Major – mit fast 900 Höhenmetern der höchste Pass der Insel. Oben angekommen, haben Sie noch ein Ziel: Sa Calobra – die Schlange. Die bissige Straße ist ein einzigartiger Pass mit bis zu 14 Prozent Steigung und fordert gute Kondition. Auf der 10 Kilometer langen Abfahrt fahren Sie durch den „Krawattenknoten“ – in der 270-Grad-Schleife führt die Strecke unter sich selbst durch. Eine Serpentine verschwindet nach der anderen. Unten angekommen heißt es: Sackgasse und alles wieder zurück! Weiter auf der Küstenstraße passieren Sie Kloster Lluc und erreichen nach harter Arbeit Selva – einfach königlich!
RoadBIKE TopTipp 2: herunterladen
+ km : 113
+ Hm : 850
+ Charakter : Wellige, aber nicht zu schwere Tour mit reichlich Meerblick.
+ Route : Sa Coma – Portocristo – Calonge – Cala d’Or – Porto Pedro – Santanyi – Cala Figuera – Santanyi – Cas Concos – Felanitx – Manacor – Son Carrio – Sa Coma
Die Runde startet in Sa Coma an der Ostküste und geht auf der Küstenstraße zunächst in Richtung Süden. Erster Stationspunkt ist Portocristo mit den berühmten Drachenhöhlen, die früher als unterirdischer Fluchtort dienten. Ein Schwenker über Cala d’Or und Porto Pedro lohnt sich immer – zum Mittagessen oder einfach die Beine baumeln lassen. Unbedingt müssen Sie aber den Abstecher nach Cala Figuera machen. Dort sind scheinbar die Uhren stehen geblieben – der Hafenort hat viel von seiner Ursprünglichkeit behalten. Die zweite Streckenhälfte führt über meist flache und wenig befahrene Nebenstraßen. Zunächst erreichen Sie die ockerfarbene Stadt Santanyi mit ihrer sehenswerten Altstadt. Westlich der Serra de Llevante geht es vorbei an Weinberghängen durch Felanitx. Wem die Höhenmeter nicht ausreichen, sollte einen Abstecher auf den Puig de San Salvador (510 m) machen – den Berg der Tränen. Von dort hat man eine herrliche Aussicht. Nach Manacor geht es über Son Carrio zurück zum Ausgangspunkt an der Ostküste.
RoadBIKE TopTipp 3: herunterladen
+ km : 79
+ Hm : 1123
+ Charakter : Kurze Tour mit tollen Abstechern: Dem Anstieg auf den Randa und dem Traumstrand Es Trenc.
+ Route : Llucmajor – Randa – Kloster Santuari de nostra Seniora de Cura – Montuiri – Porreres – Campos – Es Palmer – Sa Rapita – S’Estanyol de Migjorn – Llucmajor
Kurz, aber gut, unter diesem Motto könnte diese Tour durch den Südosten der Insel stehen. Auf ihren 79 Kilometern beinhaltet die Route zahlreiche der landschaftlichen, sportlichen und kulinarischen Höhepunkte der Region. Schon nach wenigen Kilometern wartet hinter Llucmajor der Anstieg nach Randa. Doch nicht das Örtchen zwischen den Hügeln ist gemeint, wenn Radsportler voller Begeisterung diesen Namen nennen. Es ist der höchste Berg der Region, der Puig de Randa mit seinen 549 Metern. Ein Abstecher, der zum Pflichtprogramm gehört. Nach einer moderaten Steigung, mit zum Teil aber auch Abschnitten über 10 Prozent, gelangt man zum Gipfel, wo eine fantastische Aussicht die Strapazen belohnt – ganz Mallorca scheint einem zu Füßen zu liegen. Nach der Serpentinen- Abfahrt geht es nach Montuiri, weiter auf einer breiten Piste mit Vollgas nach Porreres und über Campos Richtung Südküste. Hier sollten Sie sich eine Pause gönnen: Etwa am fast schon karibischen Sandstrand, oder Sie stärken sich in einem der Lokale in Sa Rapita, die zu den besten der Insel gehören. Entspannt und gestärkt geht es auf die letzten Kilometer zum Ausgangspunkt zurück.
RoadBIKE TopTipp 5: herunterladen
+ km : 127
+ Hm : 1100
+ Charakter : Herrliche Rollertour mit nur einem Anstieg auf den Randa.
+ Route : El Arenal – Cala Blava – Les Palmeres – Fortin – Cap Blanc – Llucmajor – Porreres – Petra – Sant Joan – Montuiri – Randa – Llucmajor – Sa Torre – Cala Blava – El Arenal
Von El Arenal geht es zunächst in südlicher Richtung an der Küste entlang bis zum Cap Blanc. Von dort wieder ins Inselinnere nach Llucmajor – die Strecke dorthin ist meist etwas windig. Der Marktplatz von Llucmajor ist bei Radfahrern stets beliebt. Insbesondere das sogenannte Café Indurain – dort hat sich schon der fünffache Tour-de-France-Gewinner mit leckerem Kuchen versorgt. Frisch gestärkt geht’s weiter ins Landesinnere, in das verschlafene Städtchen Porreres, mit seinen zahlreichen Windmühlen. Nach Villafranca de Bonany steht als nördlichster Punkt Petra auf der Liste, und die Hälfte ist geschafft. Machen Sie Pause! Der Marktplatz von Petra ist der schönste der Insel. Über Montuiri mit seiner schönen Altstadt weiter Richtung Llucmajor, wo der Anstieg auf den Randa (549 m) kurz bevorsteht. Hier lohnt sich der Weg über die Serpentinen zum Kloster, von dem sich herrliche Ausblicke ins weite Umland eröffnen. Vermeiden Sie von Llucmajor aus die stark befahrene Straße nach El Arenal, und fahren Sie in südwestlicher Richtung ans Meer. Von dort entlang der Küste bis zurück zum Ausgangsort.
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Hier können Sie die Streckenverläufe der Jedermannrennen für Ihren Garmin Edge oder Ihr Outdoorgerät herunterladen.
60 km / 120 km
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